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Card Captor Sakura ~ Informationen

Card Captor Sakura - das antworten die meisten Menschen auch heute noch, wenn sie nach dem repräsentativsten Werk von CLAMP gefragt werden. Man kann also durchaus sagen, dass es eben dieses denkwürdige Werk war, das CLAMP in die "erste Liga der japanischen Comic-Künstler" katapultiert hat. Seit ihrem Debüt im Jahr 1989 konnten CLAMP auf die Unterstützung einer wachsenden Gemeinschaft geradezu fanatischer Anhänger zählen, die zunächst hauptsächlich aus älteren Mädchen und Frauen im Teenager- und Twenalter bestand. Als ab 1993 mit Magic Knight Rayearth zum ersten Mal ein Fortsetzungscomic von CLAMPin der Zeitschrift Nakayoshi erschien, wurden sie auch unter der jüngeren Leserschaft zunehmend populär. Und quasi als Nachfolger von Rayearth erschien dann ab 1996, ebenfalls in Nakayoshi, Card Captor Sakura.
CLAMP hatten die Herausforderung angenommen, ein Werk im Genre des Magical-Girl zu kreieren, dem "Brot-und-Butter-Genre" im Bereich der Comics für jüngere Mädchen (Shojo). CCS wurde zu einem Riesenhit, weil es zwei für CLAMP typische Zutaten vereinte: die Spannung einer mit Rätseln gespickten Story und die Anziehungskraft niedlicher Charaktere. Die Adaption für eine Anime-Serie im Fernsehen (1998) und die zweimalige Adaption als Kino-Anime (1999, 2000) taten ein Übriges für die Popularität des Werks, die CLAMP schließlich in die "erste Liga der japanischen Comic-Künstler" aufstiegen ließ.
Darin, wie die Liebesgeschichte zwischen Sakura und Shaolan auf (für CLAMP bis dato untypische) schnörkellose Weise gezeichnet und schließlich auch zu einem seltenen Happy End geführt wird, kommt zum Ausdruck, was für ein Werk CCS aus Sicht von CLAMP ist. Und auch Sakuras Lieblingsspruch - "Alles wird wieder gut werden!" - macht das deutlich: Es ist nichts anderes als eine Botschaft, der Wunsch, dass die Mädchen an die Kraft und die Kostbarkeit des Gefühls "Liebe" glauben sollen. Und gerade weil diese aufrichtige Botschaft bei so vielen Lesern auch tatsächlich angekommen ist, konnte CCS zu einem Werk werden, dessen Popularität die Grenzen zwischen Generationen und Geschlechtern überspannt.